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Zimmerpflanzen Ananas

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Beschreibung

Bezeichnende Eigenschaften von der Ananas

Die Ananas ist eine Gattung der tropischen Graspflanzen der Familie Bromeliengewächse (Bromeliaceae), die 8 oder 9 Arten aufzählt. Ihr natürliches Existenzgebiet ist der tropische Teil Südamerikas, das heißt vom 10. Grad der Nordbreite nach dem Süden mit dem Einschluss des Territoriums von Paraguay und Argentinien.

Die trockene Brasilianische Hochebene (im zentralen Teil dieses großen Landes) ist die Heimat der Art von der Ananas großhaubenartig (die Synonyme im Lateinisch sind: Ananasa Sativa, Ananas comosus, Ananas sativus, Bromelia ananas, Bromelia comosa, Champaca). Diese Art ist der Vorfahr aller heutzutage bekannten Nahrungs- und Dessertsorten. Die Teilnehmer der I. Weltseefahrt (1519-1522) unter der Leitung von Fernan Magellan, haben die reifen aromatischen Früchte gekostet und sie als „die leckerste, die man irgendwo auf der Erde auffinden kann" genannt haben, und bald haben die Portugiesen die Kultur der Ananas auf die tropischen Plantagen in Indien und Afrika verlegt. Und nach der Mitte des XVII. Jahrhunderts begann man die überseeische Seltenheit in den Treibhäusern Europas (sogar in den Vororten Sankt Petersburgs) zu züchten.

Viele russische berühmte Dichter sprachen von den "Zapfen" der Ananas ausschließlich wie von einem Produkt der Ernährung von privilegierten Gesellschaftsschichten - wenn man an Igor Sewerjanin denkt („die Ananasse im Sekt! Es ist sehr lecker..."), oder an Wladimir Majakowski, der ausrief: „Iss Ananasse, Haselhühner kaue, dein letzter Tag kommt, der Kapitalist!" (Im Namen des revolutionären Proletariats) oder „Ist die weiße Ananas sicher nicht für uns gemacht ..." (im Namen eines rjasanischen Bauers).

Die heutigen Informationsquellen betonen nicht nur die Essbarkeit der Fruchtstände, sondern auch vielmehr ihren außerordentlichen Nutzen in der Ration eines Menschen (in Form von den Säften und/oder der Scheibchen), der durch einen mächtigen Komplex der aktiven biologischen Stoffe bedingt ist.

Auf dem Hintergrund solch eines massenhaften „gastronomischen Interesses" wissen sehr wenige Menschen, dass die Ananas auch als eine dekorative Zimmerpflanze wertvoll ist, die die Innenausstattung mit attraktivem Laub und einem Blütenstand-Kolben beleben kann (und das übermäßige Essen von „dem kapitalistischen Naschwerk" beschädigt die Mundschleimhaut).

Die kräftigen sukkulente Blätter (d.h. sie sparen die Feuchtigkeit auf) dehnen sich in die Länge bei der dekorativen Ananas bis zu 1 Meter aus, an den Rändern haben sie stachelige Zinken, sie sind grau-grün oder grün, zeigen einem aufmerksamen Blick eine rosa Schattierung, haben eine gelbe oder weiße Kante. Es gibt die Formen mit bunten Blättern (zum Beispiel, bei Ananas comosus var. Variegate sind sie weiß-gestreift). Es gibt auch scharfe sägenförmige Blätter von 35 bis zu 70 Zentimeter lang. Die Sorte Аureovariegatus ist durch die Dornen von rosa Farbe bemerkenswert.

Die Blüte geschieht im Februar-April. Aus einem Blütenstand (wenn die Feuchtigkeit und Wärme ausreichend sind) kann während der Sommer-Herbst Periode eine Frucht entwickeln, aber sie ist für die Nahrung nicht geeignet.

Die Ananas großhaubenartige gebärt einen goldgelben Fruchtstand (auf dessen Spitze sich immer „eine Haube" entwickelt - eine Gruppe der vegetativen Blätter). Die Ananas unterblumenblättrige (Ananas bracteatus tricolor) - ist gesättigt rosa.

Die Geheimnisse einer erfolgreichen Züchtung der Ananas

Sie braucht: das helle zerstreute Licht in großen Mengen; ein Schatten von den geraden Sonnenstrahlen (für die buntblättrigen Formen soll es obligatorisch und ausreichend sein).

Die Ananas bevorzugt das gemässigte Begießen mit weichem Wasser und mag die regelmäßige Bespritzung (besonders braucht sie das, wenn sie an einer zu warmen Stelle aufgestellt ist). Einige Kenner raten im Laufe der Wachstumsperiode (seit April bis September) ein reichliches Begießen mit reinem Wasser zu verwenden. Wenn der Raum kühl ist darf man es nicht zulassen, dass es in die Blätterachsel gerät und dort stehenbleibt, in diesem Fall bedroht der Pflanze ein Niedergang von der Fäulnis.

Im Sommer ist die günstigste Temperatur 18-25°C, im Winter - 15-19°C.

Jede 10-15 Tage düngen Sie „den Zögling" mit einem flüssigen komplexen mineralischen Dünger und dem sorgfältig durchgesiebten Aufguss des Pferde- oder Kuhmistes. 1-2 Male im Monat bespritzen Sie unbedingt und begießen Sie die Pflanze mit einer versauerten Lösung von Eisenvitriol FeSO4 (1 Gramm auf 1 Liter Wasser). Tröpfeln Sie diese Lösung auch in die Blätterachsel der Rosette, um die Blüte zu fördern. (Für dasselbe Ziel wird in der kommerzialisierten "Herstellung" der Früchte das Gas das Acetylen C2H2 verwendet, das sich beim Anfeuchten des Carbids des Kalziums CaC2 aussondert, dadurch bekommt man sie auf den Plantagen ununterbrochen das ganze Jahr). Die alkalischen Dünger (die Holzasche, den Kalk u.ä.) verwenden Sie nicht, weil die Pflanze sie nicht erträgt.

Man pflanzt die Ananas jedes Jahr (oder jede zwei Jahre) in der Periode seit dem Frühling bis zum Herbst um. Das Wurzelsystem ist sehr klein - und deshalb, erstens wird keine bedeutende Vergrößerung der Kapazität des Topfes gefordert (sogar einer erwachsenen Pflanze reicht ein 3-4 Liter großer Behälter vollkommen aus), und zweitens erfüllt man das Umpflanzen nur mit der Methode einer vorsichtigen Verlagerung, indem man die Zerstörung des Erdklumpens völlig ausschließt. Den Wurzelhals vertieft man auf 0,5 Zentimeter. Die Forderungen an den Boden: er soll locker, nahrhaft, schwachsauer sein (рН = 4-6).

Der empfohlene Zusammensetzung ist - Blatterde, Torf, Sand (in der Proportion 1: 1: 1). Man kann die erste der angegebenen Zutaten durch einen alten verfaulten Dung zu ersetzen.

In den Zimmerbedingungen praktiziert man vorzugsweise eine vegetative Fortpflanzung, indem man die beim Fruchttragen oder nach ihm erscheinende "Krone" ("Haube") oder Seiten- und Nebenwurzelsprosse (Sprößlinge) verwendet. Man schneidet "die Krone" (nur vom vollständig ausreifenden Fruchtstand) mit einer reinen scharfen Klinge ab, und die Sprosse bricht man akkurat ab (wenn sie eine Länge 15-20 cm von der Gründung erreichen). Die weiteren technologischen Operationen für die Verwurzelung sind bekannt, einfach und gleich.

Die Ananas braucht kein regelmäßiges Abschneiden, entfernen Sie (mit einer scharfen Scheren) nur die beschädigten oder abgetrockneten Teile der Blätter, ohne den gesunden Stoff zu berühren.

Den Staub von den Blättern nehmen Sie mit einem weichen Lappen ab, und dann wischen Sie sie mit einem Schwamm ab, der im Wasser von Zimmertemperatur angefeuchtet ist. Man darf die Präparate für Blätterglanz nicht verwenden.

Die möglichen Schwierigkeiten

Wenn die Blätterspitzen trocken werden - ist die Luft zu trocken.

Wenn auf den Blättern Flecken entstehen - ist der Boden überflüssig befeuchtet.

Wenn die Pflanze bei der Gründung verfault - kämpfen Sie wieder mit der Überfeuchtung des Bodens und/oder mit der zu niedrigen Temperatur im Raum.

Wenn die Blätterfarbe blass ist - es mangelt am Tageslicht.

Wenn sie vertrocknen und sich zusammendrehen -sicher gibt es Zugwinde im Raum. Man soll die Stelle für den Topf tauschen.

Wenn „der Liebling" sich langsam entwickelt und blühen nicht will - wahrscheinlich fehlt ihm die Ernährung.

Von den Schädlingen und Krankheiten leidet die Ananas wenig (im Vergleich zu anderen Zimmerfruchtpflanzen). Ihr am meisten verbreiteter Feind -ist falsche Schildlaus, ca. 150

Arten von ihnen kommen in Europa vor. Die Schildläuse und Mehlwürmer (330 Arten in Europa) - sind auch „keine Geschenke".

Die Ananas ist nicht giftig, aber sie kann kontakte Hautentzündung hervorrufen. Diese Eigenschaft zusammen mit den Stacheln bewegt einen, die Vorsichtsmaßnahmen zu treffen (in den Handschuhen zu arbeiten). Und das Letzte. Es gibt einige Informationsquellen, die gleich traurig wiederholen: „die Ananas blüht und fruchtet im Raum selten". Wollen Sie es versuchen mit einer Mühe und Geduld, diese Pessimisten zu widerlegen?

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